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Beispiele für erfolgreiche Schädlingsbekämpfung mit ökologischen Methoden

Ich möchte hier vier Beispiele von Pflanzenschädlingen aufführen, die viele Hobbygärtner um den Schlaf bringen, die man aber mit Hilfe von Nützlingen und anderen ökologischen Pflanzenschutzmaßnahmen genauso gut oder sogar wesentlich besser in den Griff bekommt als mit giftiger Chemie.

 

Buchsbaumzünsler

Buchsbaumzünsler-Falter.
Autor: Ian ReddingBuchsbaumzünsler-Falter. Autor: Ian Redding

Buchsbaumzünsler-Raupe. Autor: Boris ZerwannBuchsbaumzünsler-Raupe. Autor: Boris Zerwann

Sie haben solche Bilder bestimmt auch schon gesehen: stolze, uralte Buchsbäume, von denen nur ein bräunliches Gerippe übrig ist, überzogen mit Gespinsten und Raupenkot. 

Der Übeltäter, die gefräßige grüne Raupe des Buchsbaumzünslers (Cydalima perspectalis) treibt ihr Unwesen in Deutschland seit 2006. Diese Nachtfalter-Art wurde wahrscheinlich mit Billig-Buchsbäumchen aus Ostasien eingeschleppt. Seitdem hat sie einen beispiellosen Siegeszug durch Europa angetreten. 

Aber wir sind nicht machtlos, und auf synthetische Insektizide können wir hier auch verzichten. Es gibt heute eine ganze Palette an ökologischen Methoden, um diesen Schädling effektiv zu bekämpfen: von Buchsbaumzünsler-Pheromonfallen, die anzeigen, ob und wann erwachsene Falter vorhanden sind, über einen hoch wirksamen Extrakt aus den Samen des indischen Niem- oder Neembaums, bis hin zu einem Bakterium, das die Raupen abtötet (Bacillus thuringiensis subspecies aizawai). Es ist eine Kombination aus uraltem Wissen und neuen Forschungsergebnissen, die uns helfen, einen Schädling mit der Kraft der Natur zu kontrollieren. 

Wichtig ist das richtige Timing. Ich untersuche gerne Ihren Buchs-Bestand und stelle fest, ob Buchsbaumzünsler-Larven vorhanden sind, und, ganz wichtig, in welchem Stadium sie sich befinden. Danach entscheide ich, welche Methode am erfolgversprechendsten ist. Sind die Raupen schon zu groß, wirkt das Bakterium nicht mehr ausreichend. Dann ist der Niem-Extrakt die Methode der Wahl.
In Regionen mit starkem Buchsbaumzünsler-Befall wird eine mehrmalige Behandlung im Jahr notwendig sein.
Nebenbei untersuche ich Ihre Buchsbäume auf weitere Krankheiten: neben den gefährlichen Pilzkrankheiten Cylindrocladium und Volutella macht unter anderem die Buchsbaumspinnmilbe (Eurytetranychus buxi) Buchs-Liebhabern seit einigen Jahren das Leben schwer. Auch sie lässt sich wirksam mit ökologichen Mitteln bekämpfen.

Wenn Ihnen die ständige Buchsbaumzünsler-Bekämpfung zu aufwändig ist: es gibt inzwischen gute Buchs-Ersatzpflanzen zu kaufen, die ähnlich aussehen und ebenfalls in Form geschnitten werden können.
Ich berate Sie gerne.

 

Schnecken

Nacktschnecke auf Kopfsalat. ©Schlierner - stock.adobe.comNacktschnecke auf Kopfsalat. ©Schlierner - stock.adobe.com

Eine Kundin zeigte mir die kläglichen Überreste ihrer Salatpflanzen. Ihr Mann, sagte sie, habe schon alles mögliche probiert - Absammeln, Bierfallen und Verteilen von Kaffeesatz. Nichts hatte Erfolg gebracht. Schneckenkorn kam wegen der Hühner, die ab und zu im Garten scharren, und natürlich wegen der Kinder nicht in Frage.

Falls sie meinen Garten einmal besuchen, werden Sie vielleicht eine ganz andere Szene beobachten: Vielleicht sehen Sie, wie ich eine über den Hof kriechende Nacktschnecke mit Hilfe eines herabgefallenen Blatts vorsichtig aufnehme und ins angrenzende Beet setze, damit niemand sie zertrampelt. Wie bitte? Jetzt halten Sie mich wahrscheinlich für komplett verrückt!

Lassen Sie mich die Geschichte von Anfang an erzählen! 
Vor vielen Jahren, als ich anfing zu gärtnern, habe ich den Nacktschnecken nachgestellt. Spät abends mit der Taschenlampe, auch bei strömendem Regen. Mit Einmalhandschuhen habe ich sie eimerweise eingesammelt, und sie - als gute Tierfreundin - in einem entfernten Wald wieder ausgesetzt. Aber ich musste schließlich einsehen, dass ich so der Schneckenplage nicht Herr wurde - die Schnecken wurden einfach nicht weniger, und einige meiner Lieblingspflanzen wurden einfach aufgefressen. 

Also was tun? Nach längeren Recherchen fand ich sie, meine Methode: Auf die Freiflächen kommen nur noch Schnecken-resistente Pflanzen. Und sie glauben gar nicht, wie viele der beliebtesten Gartenpflanzen von Schnecken nicht gefressen werden. Es gibt ganze Listen im Internet und Bücher zu diesem Thema. Eigentlich gibt es sogar nur wenige Pflanzen, die in gesundem Zustand Opfer des Schneckenfraßes werden. Auf die habe ich einfach verzichtet. Rote Lupinen? Ich wollte sie unbedingt haben, aber sie wurden kahlgefressen. Aber wieso eigentlich Lupinen? Ich pflanzte stattdessen wunderbare rote Beetrosen, Taglilien und Montbretien, und bin mit meiner Wahl mehr als zufrieden. Um diese Pflanzen machen die Schnecken einen Bogen. Und dies sind nur einige der vielen, vielen Pflanzen, die eine natürliche Schneckenresistenz besitzen.
Aber was ist mit Kopfsalat? Oder Basilikum? Was, wenn meine Lieblingsblume nun doch besonders Schnecken-anfällig ist? Ganz einfach: wir sperren die Schnecken aus! Ein Schneckenzaun aus Metall oder Kunststoff, oder ein runder Schneckenkragen für Einzelstauden sind schnell verlegt. Ebenso geeignet sind große glasierte Kübel, die noch dazu sehr dekorativ sind. Und glauben Sie mir, das funktioniert großartig! Anfangs sind noch Schnecken-Eier im Schneckenzaun-umgrenzten Salatbeet vorhanden, aber wenn Sie in den ersten paar Monaten die Schnecken dort heraussammeln, ist schließlich Ruhe. 

Es gibt auch noch weitere Tricks. Da wäre der Gemeine Wurmfarn (Dryopteris filix-mas) zu nennen, eine in unseren Wäldern sehr häufige Giftpflanze. In meinem Garten habe ich ein großes Exemplar dieses Farns. Will ich empfindliche Pflanzen schützen, streue ich ein paar Schnipsel des Farns ins Beet, und den Schnecken vergeht der Appetit.

Es gibt viele dubiose Rezepte gegen Schnecken im Internet, so zum Beispiel der Tipp, Kaffeesatz um Salatpflanzen zu streuen. Das funktioniert nicht - ich hab's ausprobiert. Laufenten fressen Schnecken. Aber sie trampeln auch empfindliche Pflanzen platt, und mit den Salatpflanzen gehen sie auch nicht zimperlich um. Auch Oma's Bierfalle ist nach Meinung von Experten eine schlechte Idee: sie lockt die Schnecken, die über einen ausgezeichneten Geruchssinn verfügen, von weit her in Ihren Garten. Aber nur wenige ertrinken in der Falle. Die anderen fressen Ihren Salat.

Falls Sie unbedingt Schneckenkorn verwenden wollen, dann kaufen Sie lieber die  Eisen-III-Phosphat haltige Öko-Variante - sie ist weniger giftig für andere Organismen.
Aber bedenken Sie die folgenden drei Punkte:

(1) Nacktschnecken, besonders die bei Gärtnern äußerst unbeliebte Spanische Wegschnecke (Arion vulgaris), sind Nomaden. Sie wandern, wenn auch langsam, enorme Strecken. Die Schnecken strömen also aus der Umgebung immer wieder nach.
(2) Die Weinbergschnecke (Helix pomatia) ist bei uns leider selten geworden und steht unter Naturschutz. Sie lebt sowieso vor allem von abgestorbenem Pflanzenmaterial. Wir wollen sie nicht töten, aber sie kann dem Schneckenkorn ebenfalls zum Opfer fallen. Dasselbe gilt für den sehr nützlichen Tigerschnegel (Limax maximus), eine auffällige Nacktschnecke im "Leopardenkostüm": er lebt räuberisch von Nacktschnecken! Aber das Schneckenkorn tötet ihn auch.
(3) Schnecken sind ein uralter Bestandteil unseres Ökosystems. Sie sind Teil des großen, vielfältigen Aufräumkommandos, das aus krankem oder totem Pflanzenmaterial wieder fruchtbare Erde macht. 

Ich sehe die Schnecken in meinem Garten inzwischen als Nützlinge. Sie fressen alles, was krankt oder herunterfällt. Und das dürfen sie. Das sollen sie sogar!

Meine vielen Pflanzenarten sind allesamt schneckenfest - oder sie wachsen innerhalb des Schneckenzauns und in glasierten Kübeln - in der Schnecken-freien Zone sozusagen.

Ich verlege einen hochwertigen Schneckenzaun aus Metall gerne auch in Ihrem Garten, oder berate Sie in Bezug auf die Wahl Schnecken-resistenter Pflanzen.

 

Dickmaulrüssler

Gefurchter Dickmaulrüssler. 
Autor: Piotr CieszynskiGefurchter Dickmaulrüssler. Autor: Piotr Cieszynski

Dickmaulrüssler-Schaden an Rhododendron.
©SusaZoom - stock.adobe.comDickmaulrüssler-Schaden an Rhododendron. ©SusaZoom - stock.adobe.com

Der Gefurchte Dickmaulrüssler (Otiorhynchus sulcatus) ist ein dicklicher, flugunfähiger Käfer. Wenn er Ihren Garten befallen hat, ist schnelles Handeln angesagt. Die Käfer fressen nachts unschöne Buchten in die Blätter von Rhododendren und vielen anderen Pflanzen. Tagsüber verstecken sich die trägen Käfer, so dass Sie anfangs nur die Fraßstellen bemerken.

Aber noch viel schlimmer ist die Fraßaktivität der weißen Dickmaulrüssler-Larven im Boden: sie fressen die Wurzeln diverser Pflanzen, und können diese zum plötzlichen Welken und Absterben bringen. 
Hier brachte die moderne Nützlingsforschung den Durchbruch: gegen die Käfer und ihre Larven gibt es eine ungemein wirksame biologische Waffe: parasitische Fadenwürmer (Nematoden) der Arten Heterorhabditis spp. und Steinernema kraussei. Fadenwürmer verschiedenster Arten leben zu Millionen im Boden. Wenige sind auf das Parasitieren von Insekten spezialisiert. Einige davon werden großtechnisch gezüchtet. Die Fadenwurm-Eier kann ich gerne für Sie besorgen und an Ihren Pflanzen ausbringen. Die mikroskopisch kleinen Tierchen sind für den Menschen komplett ungefährlich. Die Dickmaulrüssler-Larven dagegen werden mit großer Effizienz abgetötet. Ganz wichtig ist hierbei das richtige Timing, und eine mehrmalige Behandlung, um die Tierchen wirklich endgültig loszuwerden.
Ich wurde so die Dickmaulrüssler-Plage in meinem großen Wintergarten los. Die Käfer hatten diverse Pflanzen befallen, und ein Alpenveilchen war plötzlich abgestorben - alle Wurzeln waren komplett aufgefressen worden. Unser schöner Orangenbaum trug Fraßschäden an vielen Blättern davon. Nach insgesamt 3-maliger Behandlung aller Kübel mit den Nematoden war ich die Dickmaulrüssler-Larven für immer los. Die erwachsenen Dickmaulrüssler kann man entweder absammeln oder mit Nematoden-beschichteten sogenannten Dickmaulrüssler-Fallen fangen.
Ein Paradebeispiel für den modernen Biologischen Pflanzenschutz, der auf tierische Nützlinge setzt!

 

Blattläuse

Blattlaus.
©gordzam - stock.adobe.comBlattlaus. ©gordzam - stock.adobe.com

Blattläuse und Marienkäfer
©manfredxy - stock.adobe.comBlattläuse und Marienkäfer ©manfredxy - stock.adobe.com

Ich besuchte im Frühjahr Freunde, die aus ihrem Hinterhof ein kleines Gartenparadies gemacht haben.
Sie zeigten mir etwas besorgt ihren Mandelbaum: Viele der Blätter waren eingerollt, alles war klebrig. Die Ursache waren schwarze Blattläuse, die sich in den eingerollten Blättern versteckten. Was tun? Sollte ich etwas gegen sie spritzen? Kaliseife zum Beispiel, eine für Menschen harmlose Schmierseife, für weichhäutige Insekten dagegen tödlich? Da sich die Blattläuse in den eingerollten Blättern versteckten, wäre das allerdings äußerst ineffizient - Kaliseife ist ein Kontakt-Insektizid: es tötet also nur Tiere ab, die direkt benetzt werden.

Ich schaute genauer hin. Auf dem Baum tummelten sich Dutzende Marienkäfer. Und ihre orangegelben Eigelege waren überall auf den Blättern zu finden. Viele Blattläuse waren bereits tot.

Ich riet meinen Freunden, einfach abzuwarten, denn einer der schlimmsten Feinde der Blattläuse war hier längst am Werk. Drei Wochen später besuchte ich sie wieder: die Blattläuse waren verschwunden und kamen für dieses Jahr nicht wieder. Der Mandelbaum erholte sich wunderbar und trug im Herbst eine Fülle von Mandeln.

Hätte man ein Insektizid versprüht, so hätte man die Marienkäfer mit größter Wahrscheinlichkeit auch abgetötet. Und die Blattläuse hätten sich aus einer Restpopulation eventuell schnell wieder ausgebreitet. 

Ein anderes Beispiel dieser Art habe ich bei den Lilien eines Kunden erlebt: Äußerlich betrachtet waren sie stark von Blattläusen befallen. Aber als ich das Ganze mit der Lupe betrachtete, war klar, dass fast alle vorhandenen Blattläuse bereits todgeweiht oder tot waren: sie waren rundlich-aufgedunsen, und bewegten sich nicht mehr. Hektisch krabbelten winzige, schwarze Insekten durch die Blattlauskolonie - Schlupfwespen! Diese winzigen Wespen legen ihre Eier direkt in die Blattläuse ab. Diese sterben schließlich ab und werden zur bräunlichen Mumie, aus welcher eine neue Schlupfwespe schlüpft. Für uns Menschen dagegen sind diese Mini-Wespen ungefährlich. Man kann sie sogar bei Nützlingszüchtern kaufen. Aber Achtung - man muss genau wissen, um welche Blattlaus-Art es sich handelt. In Europa gibt es ca. 850 verschiedene Blattlaus-Arten, und jede Schlupfwespen-Art befällt nur eine bestimmte Gruppe von ihnen.

Ich riet meinem Kunden, die Lilien komplett in Ruhe zu lassen: eine eigene Schlupfwespenzucht ist etwas sehr Wertvolles. Und auch hier hätte ein unbedachter Insektizid-Einsatz die Nützlinge gleich mit abgetötet. 

Ich könnte noch viele andere Beispiele aufführen für diese natürliche Regulation von Blattläusen durch Nützlinge. Blattläuse haben sehr viele Feinde! Weitere Blattlaus-Fresser sind die Larven der Räuberischen Gallmücken, Schwebfliegen und Florfliegen. Auch diverse Weichwanzen-Arten sind hocheffiziente Blattlausvernichter. 

Für die natürliche Nützlingsvielfalt im Garten kann man selbst etwas tun: hat man eine große Pflanzenvielfalt, viele Blütenpflanzen, und verschiedene Verstecke wie Gebüschhaufen und Insektenhotels im Garten, dann können diese nützlichen Tierchen sich im Garten etablieren, und sind beim ersten Auftreten von Blattläusen sofort zur Stelle. 

Was mache ich aber, falls das mit den natürlichen Regulationsmechanismen nicht so gut funktioniert wie in den oben beschriebenen Fällen? Was, wenn es sich zum Beispiel um eine Zimmerpflanze oder Pflanzen im Gewächshaus handelt? Oder um einen empfindlichen frisch gepflanzten Obstbaum? Hier gibt es eine ganze Reihe von Methoden. Je nach Bedingungen, Größe der Pflanze und Aufenthaltsort der Blattläuse an der Pflanze muss man genau abwägen, welche Möglichkeit der Bekämpfung den besten Erfolg verspricht. Zuerst sollte man aber immer mit der Lupe untersuchen, ob die natürlichen Helfer nicht doch schon zur Stelle sind.
Falls nicht, dann kommen in Frage: Abduschen/Absprühen; Mechanische Entfernung; Kaliseife-Spray; Rapsöl-Emulsion; Aussetzen von diversen käuflichen Nützlingen wie zum Beispiel den Larven der Gemeinen Florfliege (Chrysoperla carnea) - um nur einige der vielen möglichen ökologischen Methoden der Blattlausbekämpfung zu nennen. Bis jetzt bin ich die Plagegeister an den Zimmerpflanzen oder Obstbäumchen meiner Kunden immer los geworden. Oft muss mehrmals behandelt werden, und manchmal habe ich die befallene Pflanze mit nach Hause genommen (Pflanzenhospital), bis die letzte Blattlaus verschwunden war.

Ameisen sind ein Problem bei der biologischen Blattlausbekämpfung: sie verteidigen die Blattläuse, von denen sie im Gegenzug süßen Saft bekommen. Sind Ameisen in den Blattlauskolonien unterwegs, können viele Nützlinge ihre Arbeit nicht mehr ordentlich verrichten. Bei einem Baum oder Strauch können die Ameisen mit Hilfe eines fachgerecht angebrachten Leimrings effektiv bekämpft werden. Bei krautigen Pflanzen muss man bei Blattlaus- und Ameisenbefall oft auf ökologisch vertretbare Insektizide zurückgreifen, wie Kaliseife, Rapsöl-Emulsion oder Kräuterextrakte.

 

Weitere Beispiele

Natürlich gibt es eine enorme Vielfalt von Schädlingen und Pflanzenkrankheiten, die Gärten und Zimmerpflanzen befallen können. Bekannt sind Schildläuse, Wollläuse, Weiße Fliegen, Thrips und Spinnmilben an Zimmerpflanzen, oder Pilzerkrankungen wie der Echte Mehltau im Garten. Es gibt aber noch viele, viele andere. Haben sie schon einmal von der Hortensien-Wollschildlaus, dem Erdbeerblütenstecher, dem Lorbeerblattfloh oder dem Himbeerrost gehört? Oder gar vom Weidenbohrer, dem Kerria-Triebsterben, der Roten Austernschildlaus oder der Südlichen Reiswanze? Eine komplette Auflistung könnte ein dickes Lehrbuch füllen. Ganz wichtig ist immer die korrekte Bestimmung des "Übeltäters". Nur mit der richtigen Diagnose lassen sich die richtigen Schritte für Vorbeugung oder Bekämpfung planen. Lassen Sie sich also lieber von einem professionellen Pflanzendoktor bzw. einer Pflanzenärztin helfen - ich stehe Ihnen gerne zur Verfügung!
Für all diese verschiedenen Schädlinge und Pflanzenkrankheiten gibt es glücklicherweise ökologische Vorbeugungs- und Bekämpfungsstrategien, die sehr gut funktionieren!